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       Preis: 18.500,00 €





Sechs zusammengehoerige Thangkas sind, zumal in dieser sehr schoen ausgefuehrten, subtilen Qualitaet sehr selten.Eine besonders vielseitig-erzaelerische Malerei, die den Buddha "Gautama Shakyamuni" mit figuralen Gruppen und kleinen Szenen zeigen. Gautama ist nach langer Meditation zu einem Erwachten geworden. Vor seinem Geist entstanden und vergingen die Welten und er wurde sich seiner frueheren Existenzen bewusst. Schliesslicherkannte er die vier Gesetzesmaessigkeiten,die vier edlen Wahrheiten zur Aufhebung des Leidens. Der Weg dorthin ist der achtfache Pfad, der aus dem Rad der Wiedergeburten fuehrt. Vollkommener Entschluss, Ansicht, Rede, Verhalten, Lebensfuehrung, Anstrengung, Achtsamkeit und totale Versenkung. Die Grundannahme des Buddhismus lautet: Leben ist Leiden. Daher dreht sich beim Buddhismus alles darum, die Erloesung vom Leiden, vom Kreislauf der Wiedergeburten und Eingang ins Nirwana zu finden

       Preis: 3.300,00 €





Thangka,18.Jhdt. Ein visionaer hervorgehobenes Bildnis, das den "Padmasambhava" (der Lotosgeborene) in den Mittelpunkt stellt. In Meditation sitzt er auf einem Lotosthron, der zusammen mit dem Doppelhalo, in einer weissgrauen Gewoelktraube schwebt. Padmasambhava haelt in der Rechten das Zepter (Vajra), in der linken Hand die Vase mit Lebenswasser (Icalasha) und den magischen Stab (Ichatvangga). In seinem Paradies ist er von verschiedenen Symbolen auf Lotusblueten umgeben. Als Kontrapunkt zu dieser idyllisch-adorierenden Stimmung, am oberen und unteren Bildrand vier zornvolle Erscheinungsformen (Nagas) Beschuetzer der vier Himmelsrichtungen. Die kostbare Seide des Thangkas entspricht der Bedeutung dieses Meditationsbildes. Der Seidenvorhang soll zugleich ein Baldahin fuer die herbeigerufenen Gottheiten sein.

       Preis: 1.700,00 €





Im Zentrum "Padmasambhava", auf einem hohen Lotos, die Haende in dharmacakramuda Gestus. Er wird umgeben von Dakinis, Waechtergottheiten und zahlreichen Bodhisattvas.Das dargestellte Szenario ist eine getreue, malerische Umsetzung und Bestandteil tibetischer Kultur,als der Buddhismus im 7. und 8. Jhdt.in Tibet Fuss fasste, die Taenze in seinen Kultus integrierte und sie in seinem Sinn umdeutete. Anlaesslich bestimmter religioeser Feste fanden Mysterienspiele statt, die "Cham" genannt werden. Diese waren meist mit Prozessionen und ausfuehrlichen Maskentaenzen unter Begleitung des Moenchorchesters verbunden. Die Masken sind kein beliebiges Requisit, sie werden als Heiligtum verehrt wie eine Statue und sind den erfahrensten und meditativ am meisten fortgeschrittenen Lamas vorbehalten. Nach Beendigung eines solchen Festes werden die Masken in Kapellen der Schutzgottheiten gebracht,wo sie regelmaessig kultisch verehrt werden. (es gibt Goetter-, Schutzgeister-, Menschen- und Tiermasken). Wiedergabe dieses Bildnis ist das religioese Ritual, (meditative Verwirklichung der Gottheit), alle Hindernisse auf seinem Weg zu beseitigen und bereits die Glueckseligkeit der Buddhaschaft zu verspueren.

       Preis: 8.500,00 €





Der thronende Dhrtarastra: Der sein Reich Festhaltende, er ist der Beschuetzer der oestlichen Regionen. In dieser Abbildung wird der Detailreichtum der Ruestung deutlich.Als Reiterfigur - eine Variation Dhrtarastras,als Herr des Pferdes. (Tadag) Die Attribute sind: Schwert und Mungo. Ausserdem erlaubt die Abbildung eine weitere Detailstudie der damaligen Waffentechnik. Reste historischer Ruestungen sind erhalten und vergleichbar mit der hier abgebildeten.Bemerkenswert ist noch das in Tibet traditionell reich verzierte Pferdegeschirr. An beiden Seiten stehen - Yaksha- Heerscharen,mit grossen Kraeften (Tobchen) Dhrtarastra zur Seite, sie helfen , die ihm zugewiesene Weltgegend vor dem Eindringen feindlicher Daemonen-und Geisterweswn zu schuetzen, welche unaufhoerlich versuchen, die Lehre des Buddhas zu verdraengen. 18./19.Jhdt. Groesse 35 x 50 cm

       Preis: 8.500,00 €





Ein Charakteristikum tibetischer Kunst sind die Schreckensdarstellungen, wie sie sich auch im Bereich der Kultfiguren finden. Die Blutruenstigkeit der dargestellten Gottheiten richtet sich jedoch nur gegen die geistigen Hindernisse auf dem Weg zur Erloesung. Sie selbst sind Streiter fuer das Gute und die Religion. Im vorliegenden Bildnis handelt es sich wohl um den "Mahakala".Der zornige "Zeltbeschuetzer" bzw. Grosse Schwarze, wie Mahakala woertlich heisst.Das weitere sowohl figurenreiche, als auch sehr farbige Ambiente fuellen einige in bewegten Posen -Initationsgoettinnen genannt, die dem, nach nach dem hoechsten Heil Strebenden wissensvermittelnd zur Seite stehen. 18./ 19./ Jhdt. Groesse 31 x 43 cm

       Preis: 7.000,00 €





Thangka, antik, 19.Jhdt., Seide mit Pflanzenfarben bemalt in Seide eingefasst. Bemerkenswert, wie es den auserwaehlten, tibetischen Moenchen gelungen ist, ein so vielschichtiges und symbolbeladenes Bild ueberschaubar zu gestalten. Die duestere Grundstimmung einerseits und die leuchtende Farbigkeit der Gestalten andererseits-steigern noch den visionaeren Charakter des dramatischen Geschehens. Inmitten einer von Flammen und Rauch erfuellten Szenerie-eine grimmige und zornvolle Erscheinung, vermutlich trampelnd auf einem Lotosthron, der dunkelblaue "Padmasambhava", der durchaus sehr unterschiedlich in Erscheinung treten kann. Ganz unten sind lamaistische Wuerdentraeger abgebildet, die kaum zu erkennenden Attribute lassen eine naehere Einordnung nicht zu. 8000 DM


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